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4 - Ferrara. Die Renaissancestadt

Im Jahr 1492 beschloss Herzog Ercole I, angetrieben von wirtschaftlichen, politischen und militärischen Motivationen und von Prestigedenken, die Hauptstadt des Herzogtums zu vergrößern, ...
4 - Ferrara. Die Renaissancestadt

...indem er den Mauergürtel um den ausgedehnten Bereich nördlich des Schlosses erweiterte. Mit dem Projekt wurde Biagio Rossetti, einer der kreativsten Architekten und Städteplaner der italienischen Renaissance beauftragt. Die Stadterweiterung sollte sich anschließend durch eine ungeahnte Modernität auszeichnen und erhielt den Namen “Addizione Erculea”.
Vom Schloss aus wird der Blick auf den grandiosen Corso Ercole I d’Este frei, die Drehscheibe der Renaissance-Stadterweiterung. Auf halber Höhe dieser Prachtstraße zeichnet sich der Palazzo dei Diamanti ab, so genannt wegen seiner mehr als 8.000 Steine in Pyramiden- oder Diamantenform, die seine beiden Fassaden bedecken. In dem von einem prächtigen Park flankierten Palazzo Massari finden sich wichtige Sammlungen, unter anderem die Giovanni Boldini und Filippo de Pisis gewidmeten Museen. In der Nähe öffnet sich die weite, nach dem Dichter Ludovico Ariosto benannte Piazza Ariostea. Die Tour erreicht schließlich das imponierende Bauwerk des Tempio di San Cristoforo alla Certosa. Die Kirche bildet den Rahmen der Arkaden und enthält in ihrem prächtigen Innenraum Einrichtungen und Gemälde, die ihr historisches und spirituelles Gedächtnis darstellen.
Das einfache Haus Casa di Ludovico Ariosto schließt die Tour ab.

Reisezeit und technischen Eigenschaften

Streckenlänge: km 4,720
Schwierigkeitsgrad: eben verlaufende Strecke auf Stadtstraßen, Radwegen und in verkehrberuhigten Zonen.
Empfohlene Reisezeit: ganzjährig.

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zuletzt verändert: 08.10.2015 05:45
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