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Jüdisches Museum

In dem Jüdischen Museum sind Gegenstände der jüdischen Traditionen und Riten zu besichtigen,...
Jüdisches Museum

die die wichtigsten Momente im Leben eines Juden von der Geburt (Pidyón, bzw. Erlösung, und Besteck zur Beschneidung) bis zum Tod (Stücke von Grabsteinen und Holzblock für Begräbnisse) begleiten. Im ersten Raum sieht man auch einige schöne Einrichtungsgegenstände aus dem 18. Jh., die aus der nicht mehr existierenden Synagoge von Cento stammen. Daneben gibt es einen eleganten, grün lackierten Eliasstuhl (18. Jh.) aus Lugo, auf dem die Beschneidungen durchgeführt wurden. Im zweiten Raum sind viele Gegenstände aus Metall, vor allem aus Silber, ausgestellt: es handelt sich in erster Linie um Stücke, mit denen die Rollen der Thora verziert wurden. In einer Vitrine befindet sich ein besonders schön gearbeiteter neunarmiger Leuchter, der noch immer in der Synagoge für das Fest Channukkà (Lichtfest) eingesetzt wird. Die Gegenstände in den Schaukästen in der Mitte sind nach dem jeweiligen Fest angeordnet, für das sie benutzt wurden. Im dritten Raum sind vor allem die Schlüssel der Tore des Ghettos zu erwähnen, die man als regelrechte historische Rarität ansehen muß. Sehr vielfältig ist schließlich auch die Bücher- und Dokumentensammlung, darin einige Werke von Isacco Lampronti (1679-1756), einem fähigen Arzt und berühmten Theologen, der in der Via Vignatagliata Nr. 33 nahe der Synagoge wohnte.

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Ferrara - Via Mazzini, 95
zuletzt verändert: 24.09.2018 16:53 abgelaufen
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